Reparaturen

Hier zeige ich einige Beispiele von Reparaturen, die ich im Kundenauftrag machen durfte. Sowohl bei antiken Bären als auch bei neuzeitlichen Kuscheltieren war Hilfe gefragt und ich habe es gern angeboten und durchgeführt, wobei der Charakter stets beibehalten werden sollte.

Restauration eines antiken Bären

 

Dieser Bär, geschätzt aus den 50er Jahren, ist aus Mohair, ca. 30 cm groß und lässt leider schon einige Zeichen des Verfalls erkennen: die Original-Pfoten (vermutlich aus Stoff/Baumwolle) sind zerfallen und die Holzwolle-Füllung ist zu sehen, die Gelenke an Armen und Beinen sind ohne Funktion – zur Fixierung wurden diese an den Körper angenäht. Der Mohair ist verschmutzt und teilweise abgewetzt. Hier war einiges zu tun. Aber das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.


Sonneberg-Teddy

 

Dieser Plüschbär – wahrscheinlich ein Sonneberg-Teddy aus den 50er Jahren – hatte seine Stimme verloren. Der linke Arm war nicht mehr zu benutzen, das Gelenk war ausgerissen. Zudem war der Plüsch nicht mehr ansehnlich. Auch hier gab es eine Generalüberholung, Fellreinigung, eine neue Brummstimme sowie eine OP am Arm – erfolgreich.


Käthe Kruse Teddy

 

Dieser Kuschelbär von Käthe Kruse ist noch gar nicht so alt; hat aber durch Dauerkuscheln sein Fell eingebüßt. Auch die Füllung war geschrumpft und er konnte daher nicht mehr sitzen. Also wurde da eine größere OP durchgeführt, die verbliebene Füllung entnommen, mit Vlieseline der sehr dünne Stoff verstärkt und im Anschluss neu aufgefüllt. Nun kann er wieder sitzen und passt auf seinen Menschen auf.


Elchi

 

Letztens kam zu mir ein Elch, der abgewetzte Stellen am Kopf hatte und dem auch etwas „Speck“ fehlte. Also habe ich dem Patienten hier geholfen; den Hinterkopf komplett ersetzt und neue Füllung hat er auch bekommen. Nun sind alle wieder glücklich.


Kuschelente Pieps

 

Auf Kundenwunsch durfte ich eine sehr abgeliebte Kuschelente zu neuem Leben erwecken. Der Zustand war schon sehr erschreckend – der Schnabel hatte sich fast komplett aufgelöst, die Beine waren auch mehrfach gestopft. Die Füllung der Ente war verklumpt und entsprechend verrutscht. Sehr trauriger Anblick… 

Dann folgte die Reparatur – ganz vorsichtig wurde die Rückennaht aufgetrennt, die alte Füllung entfernt, der Stoff gewaschen.

 

Dann wurde Maß genommen, ein neuer Schnabel und neue Beine genäht, alles schön gefüllt. Zum Schluss wurde die Ente sehend gemacht – schwarze Augen waren gewünscht. Nun kann sich Pieps wieder zeigen und wird auch als Ente erkannt.

 


 

Bei Ihnen liegt auf dem Dachboden oder im Keller versteckt ein alter Teddy oder ein geliebtes Kuscheltier, welches gern zu neuem Leben erweckt werden möchte? Dann melden Sie sich. Wir finden gemeinsam eine Lösung, die allen gefällt.